Eine der bekanntesten und stilprägendsten Jukeboxen der amerikanischen Nachkriegszeit. Dieses Exemplar wurde aus zwei Spendergeräten aufgebaut und über einen Zeitraum von rund 200 Arbeitsstunden vollständig restauriert und technisch überarbeitet.
Seit 2022 darf ich dieses außergewöhnliche Modell in meiner Sammlung begrüßen.
Bei diesem Exemplar handelt es sich ursprünglich um eine USA-Auslieferung. Daher waren umfangreiche technische Anpassungen an der Mechanik sowie an der Spannungsversorgung erforderlich, um die Jukebox zuverlässig an die hiesigen Gegebenheiten anzupassen.
Die Restauration umfasste das komplette Programm: Das Gehäuse erhielt eine neue Furnierung, sämtliche Metallteile wurden neu verchromt und die gesamte Technik einer umfassenden Überholung unterzogen.
Für eine zusätzliche klangliche Aufwertung wurde ein 15-Zoll-Jensen-Breitbandlautsprecher verbaut. Angetrieben wird dieser von einem modifizierten Röhrenverstärker aus einer „Heinrich Hecker“-Jukebox, der in Kombination mit dem Jensen-Lautsprecher für einen besonders kraftvollen und authentischen Klang sorgt.
Insgesamt wurden rund 200 Arbeitsstunden in die Restauration und technische Aufarbeitung dieser außergewöhnlichen Jukebox investiert.
Gebrochene Glashaube, beschädigte Pilaster und zahlreiche fehlende Komponenten.
Vollständige Zerlegung und Entfernung des alten Furniers.
Reparatur, Spachtelarbeiten und Vorbereitung der Oberflächen.
Aufwendige Furnierarbeiten an den zahlreichen Rundungen des Gehäuses.
Zwei neue Pilaster Reproduktionen aus den USA kommen zum Einsatz.
Aufarbeitung und anschließende Neuverchromung sämtlicher Zier- und Metallteile.
Eine aus einer Spender-Jukebox entnommene Glas-Haube wird montiert (Echtglas)
Überholung und Wiedereinbau der Select-O-Matic-Mechanik.
Das fertige Restaurationsobjekt
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